Natura

LANDART & RADICI

Pfad Rio Argento, ab Parco Cervi, Via degli Azzurri Nr. 1, Tarvis
Zeitraum: ab Juni 2026
In Zusammenarbeit mit dem Aeson Festival und den Forstlichen Carabinieri für die Biodiversität

Devid Strussiat präsentiert „Der Tanz der Kraniche“, Skulpturen aus Eisen, Bambus und Haselnuss, die Anmut und Erneuerung feiern – inspiriert von den rituellen Bewegungen der Kraniche.

  • Stefano Devoti zeigt „Superstèreo“, eine Installation, die die Forstkultur des Tarviser Gebiets würdigt – ein Symbol für Harmonie zwischen Mensch und Natur, gefertigt aus lokalem Holz.

  • Simone Paulin stellt „Der Baum auf dem Kopf des Hirsches“ aus, ein großformatiges Werk, das Akazien- und Olivenzweige vereint und Kraft sowie wilde Ruhe evoziert.

  • Szabo Reka präsentiert „Beyond Borders“, eine interaktive Installation aus Holz und Seilen, die über natürliche Einheit an der Grenze zwischen Italien, Slowenien und Österreich reflektiert – ein Symbol für das Unendliche.

Die Werke, tief in die Landschaft eingebettet, spiegeln den Dialog zwischen lokaler Erinnerung und zeitgenössischer Kultur wider.

Die Werke von 2024

Rodolfo Liprandi, Devid Strussiat und Simone Paulin sind international bekannte und ausgezeichnete Namen in der Welt der Land Art. Unterstützt von Michele Trevisan interpretierten die Künstler 2024 das Thema Radici („Wurzeln“) mithilfe natürlicher Materialien – Erde, Holz, Blätter, Stein – in der jahrtausendealten Tarviser Waldlandschaft, wobei sie das Verhältnis zwischen dem Menschen und der ihn umgebenden Natur untersuchten.
Die Initiative fand in der ersten Juniwoche entlang des Spazierweges Rio Argento zwischen Tarvisio und Camporosso statt.

Die Werke greifen natürliche Themen in mehr oder weniger figurativer Form auf.
Das Werk von Devid Strussiat stellt einen Fisch dar, der einen Berg hinaufschwimmt – ein zunächst surreal erscheinendes Motiv für diesen Ort, das jedoch zur Reflexion über die wechselseitige Verbundenheit scheinbar entfernter Naturelemente anregt.
Rodolfo Liprandi schuf einen Bären – ein symbolträchtiges Tier dieser Region, dem auch ein Themenweg gewidmet ist. Die Installation ist sogar vom Ortskern von Tarvisio aus sichtbar.
Das Werk von Simone Paulin, gefertigt aus verflochtenen Haselnusszweigen, besitzt eine teils abstrakte Struktur, die an Pilze oder andere Pflanzenarten erinnern kann. Es lädt zur freien Interpretation ein, regt jedoch in erster Linie dazu an, den Blick der Besuchenden bewusst auf die umgebende Natur zu lenken.